Die Fledermaus

Johann Strauss, Gefängnisdirektor Frank, Sommeroperette Bern

"Neben dem stimmsicheren Wolf Latzel, dem souveränen Richard Helm und dem tenorschmelzenden Christoph Meinen ist Ulrich Eggimann für den Gefängnisdirektor Frank eine eigentliche Luxus­besetzung."

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck, Besenbinder, Freilichtspiele Moosegg

"Mit einer Bass-Stimme zum Niederknien intoniert Sänger Eggimann bedrohlich: "Ein Besen, ein Besen, was macht man damit, was macht man damit?"

Elias

Felix Mendelssohn, Cäcilienchor Thun und Kirchenchor Thun-Strättligen, Stadtorchester Thun, Josef Bisig

"Der Elias vom Bariton Ulrich Simon Eggimann verfügte mit seinem getragenen ausdrucksstarken Timbre über eine angemessene Autorität und liess den Aufruf zur Tötung der Baals-Priester zu einem diktatorischen Fanal werden. Er präsentierte einen sich laut Gehör verschaffenden Elias von emotionaler Kraft."

L'Italiana in Algeri

Gioacchino Rossini, Taddeo, Gartenoper Langenthal

"In der Buffopartie verkörpert Bariton Ulrich S. Eggimann den Taddeo in komischer Nonchalance und wird zum Publikumsliebling."

Zar und Zimmermann

Albert Lortzing, van Bett, Theater Biel

"Ernsthafte Figuren geraten in unmögliche Situationen. Am überzeugendsten ist dies beim Bürgermeister van Bett sichtbar, der von Ulrich S. Eggimann absolut überragend verkörpert wird. Da ist Schalk und eine umwerfend komödiantische Lust, die aber vollkommen beherrscht und zudem von einem hervorragenden Einsatz der stimmlichen Mittel getragen wird. Chapeau."

Daniel Andres
Bieler Tagblatt, 23. April 2012

"Ulrich S. Eggimanns sonorer Charakterbass ist wie geschaffen für die Rolle des selbstverliebten Bürgermeisters: seine Kantatenprobe markiert einen Höhepunkt der Aufführung."

Stabat Mater

Gioacchino Rossini, Konzertchor Biel Seeland, Beat Ryser

"Die Bassstimme von Ulrich Simon Eggimann trifft den Charakter des Stückes am präzisesten. Der gebürtige Berner interpretiert mit einem sonor tragenden Timbre die Musik adäquat und schlüssig."

Szenen aus Goethes Faust

Robert Schumann, Mephistopheles, Oratorienchor Bern, Laurent Gendre
"Ulrich Simon Eggimann verzichtete für seinen Mephistopheles auf plumpe Diabolik und überzeugt stattdessen einmal mehr mit kultivierter und kluger Stimmführung."

Der schwarze Hecht

Paul Burkhard, Obolski, Regie, Emmentaler Liebhaberbühne

"Schon allein für den Mut, unter der gekonnten Regie von Ulrich Simon Egiimann - der auch als Darsteller fungiert - ein musikalisches Lustspiel aufzuführen, gebührt der ELB grosser Respekt. Geprägt vom klassischen Opernsänger Eggimann als Zirkusdirektor Obolski und der Jazzsängerin Christin Maho, alias Iduna, wurde das Publikum mit einfühlsamen Gesangseinlagen in seinen Bann gezogen."

Die Schule der Frauen

Liebermann, Arnolphe, Theater Biel

"Ulrich S. Eggimann lieh Arnolph mit unglaublicher Bühnenpräsenz verstockte sowie böse Züge und liess ihn zugleich klein und erbärmlich erscheinen. Eine Sternstunde hatte der auch sängerisch überzeugende Charakterdarsteller in seiner Sinnkrisen-Szene mit Loeb-Plastiksack und Plüschtieren am Übergang zum dritten Akt."

Elisir d'amore

Donizetti, Dulcamara, Theater Biel

"Der Star des Abends war sicher Ulrich S. Eggimann als Dulcamara. Er wusste mit seiner musikalischen und darstellerischen Interpretation eine Präsenz aufzubauen, die im Theater heute selten geworden ist."

Patrick Mürner
Classic, Frühjahr 2003

"Als Glücksfall erweist sich Ulrich S. Eggimann als Dulcamara. Ein Vollblutkomödiant, der die Profitgier seines Dottore mit nur wenig Altruismus verbrämt. Mit weitausholenden Gesten füllt Eggimann den Bühnenraum, und seine Stimme hält, was die Gesten versprechen. Einer der ganz wenigen Schweizer Sänger-Schauspieler, dessen hrausragendes Potenzial die helvetischen Bühnen viel zu wenig nützen."

Silvia Rietz
Solothurner Tagblatt, 24. März 2003
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